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  • Informationsfahrt nach Leipzig (ERH Kiel-Holtenau) > 2. - 5. September 2004 <


    (TIP: mit einem "klick" auf das jeweilige Bild, öffnet sich eine Fotogalerie)
     

    Diese Reise war bereits unmittelbar nach Versenden der Einladungen ausgebucht. - Wieder einmal ein Zeichen dafür, wie beliebt Fahrten dieser Art bei den Ehemaligen der ERH Kiel-Holtenau sind.
    Wie in den Jahren zuvor, waren auch diesmal wieder Abordnungen der ERH Kiel-Wik und Kronshagen mit von der Partie.
    Der Vorstand der ERH Kiel-Holtenau - unter der Federführung seines Vorsitzenden, FKpt a.D. W.E.Ramin - hatte bei der vorbereitenden Planung ein umfangreiches Programm zusammengestellt.

     

    1. Tag

     

    Mit Vorfreude im Gepäck starteten 42 Damen und Herren am 2. September 2004 mit einem Reisebus in Richtung Sachsen.

         
     

    Es gehört bereits zur Tradition, auf dem Weg zum Reiseziel ein Picknick einzulegen. Auf einem schönen Rastplatz waren die mitgenommenen Tische und Bänke schnell aufgebaut und im strahlenden Sonnenschein wurde ausgiebig geschlemmt.

         
     

    Die erste größere Reiseunterbrechung gab es in Quedlinburg (2004 - 10 Jahre UNESCO-Welterbe).
    In zwei Gruppen wurden die Reiseteilnehmer von versierten Gästeführern durch das mittelalterliche Städtchen geführt.

         
     

    Mit seinem historisch bebauten Stadtkern, der sich über mehr als 80 ha erstreckt, gehört Quedlinburg zu den größten Flächendenkmalen in Deutschland.
    Sein geschlossener mittelalterlicher Stadtgrundriss und sein riesiger Bestand an Fachwerkhäusern dokumentieren mehr als sechs Jahrhunderte Fachwerkbau in einer einzigartigen Qualität und Quantität. Bauten aus allen Stil- und Zeitepochen machen Quedlinburg zu einem Musterbeispiel der Entwicklung des Fachwerkbaus schlechthin.

         

    Am späten Nachmittag wurde das Ziel der Reise - Hotel Windorf - in Leipzig erreicht.

     

    Beim abendlichen Kameradschaftsabend konnte eine Abordnung der Standortkameradschaft Leipzig begrüßt werden. Es wurden viele anregende Gespräche in harmonischer Atmosphäre geführt und dadurch die gegenseitige Verbundenheit unterstrichen.

         

    2. Tag

     

    Nach dem Frühstück gab es Gelegenheit eine Eisengießerei in unmittelbarer Nähe des Hotels zu besichtigen.

         
     

    Im Verlauf des weiteren Vormittags stand ein Besuch bei der „Behörde für Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes in der ehem. DDR” auf dem Programm. Dort wurde ein interessanter Einblick in die Arbeit dieser Dienststelle vermittelt.

         
     

    Der Nachmittag stand teilweise zur freien Verfügung.
    Im berühmten „Auerbachs Keller” wurde - am frühen Abend - zunächst über die Geschichte dieses historischen Ortes informiert, bevor die Gruppe in einer besonderen Zeremonie den "Verjüngungstrunk" genießen konnten. Ein rustikales Abendessen rundete diesen Tag ab.

         

    3. Tag

    Heute stand das intensivere Kennenlernen der Metropole Leipzig auf dem Programm. Während einer Stadtrundfahrt mit dem Bus und teilweise zu Fuß, wurden, mit Unterstützung einer hervorragenden Gästeführerin, viele Sehenswürdigkeiten Leipzigs in Augenschein genommen. Einige ausgesuchte Stationen wurden eingehender besichtigt.- Im Stadtteil Gohlis war dies das „Schillerhäuschen”.

     
         

    Selbstverständlich durfte das Völkerschlachtdenkmal am Rand der Stadt Leipzig, mit seinen 91 m Höhe, das größte deutsche Nationaldenkmal, nicht fehlen. Es wurde zwischen 1897 und 1913 im Auftrag des „Deutschen Patriotenbundes” erbaut und soll an die Völkerschlacht im Oktober 1813, durch die Napoleon Bonapartes Gewaltherrschaft über Europa entscheidend geschwächt wurde, erinnern.

     
         

    Sehr beindruckend war auch die Besichtigung der russischen Kirche . Der offizielle Name des Gotteshaus lautet: „St. Alexei Gedächtniskirche zur Russischen Ehre” - benannt nach Alexei, dem einzigen Sohn von Zar Nikolaus II. Erbaut 1912 zum Gedächtnis an die mehr als 22.000 russischen Soldaten, die in der Völkerschlacht bei Leipzig gefallen waren.

     
         

    Gegen Mittag endete diese Stadtrundfahrt in der Nähe der Thomaskirche. Ein Teil der Reisegruppe nahm die Gelegenheit wahr, ein Konzert des Thomanerchores in diesem Gotteshaus zu besuchen. - Ansonsten stand Zeit zur freien Verfügung für den Rest des Tages auf dem Programm.

         

    4. und letzter Tag

     

    Eine Informationsfahrt der ERH Kiel Holtenau wäre unvollständig, wenn nicht auch am Rückreisetag weitere Programmpunkte zu bewältigen gewesen wären. Bevor es auf die Heimreise ging, gab es noch einen kleinen Stadtrundgang mit qualifizierter Führung. Unter anderem wurde die Nikolaikirche besichtigt. Dort wurden während der „Wendezeit” (1989) die Friedensgebete abgehalten.

         
     

    Die Mittagspause, in einem Landgasthaus, mit einem zünftigen Eintopf, bildete den Abschluß des offiziellen Programms.

         
     

    Fazit
    Um viele Eindrücke reicher, kehrten die Reiseteilnehmer, teilweise ein wenig erschöpft, nach Kiel zurück. Nicht nur das durchweg sonnenreiche Wetter wird diese Reise zu einem lang nachwirkenden Erlebnis machen.

         

    Bericht: H. Mannheimer
    Fotos: Mannheimer / Steinhoff

     
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