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Aktualisiert bis: 26.03.2012
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    • Tagesfahrt nach Lübeck und Travemünde (Mai 2007)
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    • Vorweihnachtliches Grünkohlessen (24.11.2005)
    • Sommergrillen der Standortkameradschaft Kiel (24. August 2005)
    • Info-Stand während der Kieler Woche 2005
    • Schulung für Vertrauenspersonal (02.-03.11.2004)
    • Informationsfahrt nach Leipzig (02.-05.09.2004) (ERH Kiel-Holtenau)
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    • Eine Ära ging zu Ende (31.12.2003)
    • Zerstörer Lütjens verläßt Kiel (30.11.2003)
    • Informationsfahrt nach Sachsen-Anhalt (12.-14.9.2003)(ERH Kiel-Holtenau)
    • Tagesausflug nach Friedrichstadt und Seebüll (16.6.2003)(ERH Kiel-Holtenau)
  • Tagesfahrt nach Lübeck und Travemünde im Mai 2007

    Die ERH `s im Kieler Bereich sind stets bemüht, ihren Kameraden ein Gefühl der Verbundenheit zu geben und - neben den monatlichen Zusammenkünften auch - unter Berücksichtigung des Alters, - zeitlich begrenzte Ausflüge und Besichtigungsfahrten durchzuführen.

    Unter dem Motto: ...wir sind noch aktiv...
    ...hier ein weiteres Beispiel:

    Die ERH-Kronshagen und Kiel-Wik vereinten sich mit 38 Mitgliedern zu einer geselligen Busfahrt zur...

    ...ca 700 n. Chr. entstandenen Siedlung und dem unter Karl des Großen (784 – 814) benannten Ort LIUBICE, (“die Liebliche”).

    Das Holstentor mit seinen bis zu 3,50 m dicken Mauern, einst Stadttor und heute Wahrzeichen Lübecks, wurde 1464 – 1478 von Hinrich Helmstede erbaut

    Lübecks wechselvolle Geschichte...

    • angefangen hat es mit einer ehemaligen Wendischen Burg,
    • das Barbarossa–Privileg von 1188 sicherte den territorialen Bestand und die Handelsmöglichkeiten,
    • der Bau der Burganlage unter Heinrich den Löwen. Die von ihm eingesetzte Ratsverfassung mit 24 Ratsherren hatte bis ins 19. Jahrhundert noch Gültigkeit,
    • der Beginn der Kaufmannshanse (ab 1161) und späteren Städtehanse,
    • die Übernahme der Stadt durch den Dänenkönig Waldemar II (1365)
    • die Gründung als erste deutsche Handelsstadt an der Ostsee und ihr rasanter Aufstieg zum nordeuropäischen Machtzentrum des Mittelalters
    • Im 14. Jahrhundert war Lübeck nach Köln die zweitgrößte Stadt Deutschlands,
    • 1615 erhielt Lübeck eine moderne Stadtbefestigungsanlage.
      Die mittelalterliche Altstadt ist heute Teil des UNESCO – Weltkulturerbes,
    • 1811 – 1813 war Lübeck wider Willen, Teil des Französischen Kaiserreiches,(die Lübecker Franzosenzeit),
    • die Aufhebung der Torsperre 1864, die beginnende Industrialisierung und der rapide Bevölkerungswachstum Lübecks ließ die Vorstädte zu einer grünen Parklandschaft werden,
    • der Übergang in unser Zeitalter mit dem Bemühen, die historischen Gebäude und Plätze für die Nachwelt zu erhalten,

    ...dies und vieles mehr erläuterte , unsere Stadtführerin, Frau Helms, während der Rundfahrt durch den Stadtkern, in eindrucksvoller Weise.

    Erwähnt wurde auch:

    ...aus der Zeit um 1530, wo die „Wohlhabende Gesellschaft Lübecks “ den Verzehr von Marzipan – eine Süßigkeit aus Persien, (marsaban) reichlich und in üppigem Maße zu sich nahmen, - (man erzählt sich von fünf bis sechs Pfund bei einem „normalen Essen “) – ist bekannt, dass anschließend eine strenge Einschränkung erfolgte und das Marzipan sogar in der Zubereitung von Medizin Verwendung fand.

    Lübeck, „die Stadt der sieben Türme“ und “das Tor zum Norden Europas“ ist heute eine einzige Grünanlage. (73 %) Die liebevoll angelegten Parkanlagen um den Stadtkern sind aus den früheren Wehranlagen, - während und nach der Aufhebung der Torsperren – Erholungsoasen entstanden.

    Heiligen-Geist-Hospital

    Das Gebäude ist ein Beispiel für die Formen der Wohltätigkeit in der mittelalterlichen Gesellschaft. Um den Armen, Kranken und Alten einen Platz zu bieten, ließen wohlhabende Bürger dieses Gebäude errichten. Bis in der Neuzeit wurden die Kabäuschen mit ca. 3m² Wohnfläche als Altersheim verwendet. Heute findet um die Weihnachtszeit in den Räumen einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte Norddeutschlands statt.

    ...natürlich durfte auch im Zusammenhang mit Lübeck nicht vergessen werden:

    • der Marzipansalon im Cafe’ Niederegger,
    • das Buddenbrookhaus mit den Brüdern Thomas und Heinrich Mann,
    • das Günter-Grass-Haus,
    • und das 1535 erbaute “Haus der Schiffergesellschaft” mit den alten Wappen der Seefahrer, Schiffsmodellen und Erinnerungsstücken aus vergangenen Jahrhunderten

    Bei der anschließenden Bootsfahrt von der Innenstadt über den Hanse- Konstantin- und Skandinavienkai, zu den zu Lübeck gehörendem Stadtteil Travemünde, konnten wir weitere neue Eindrücke von der Schönheit der Trave und der Landschaft sammeln.

     
     

    Der knapp 20 km lange Seeweg von Lübeck nach Travemünde, mit Priwall und der weithin sichtbaren Viermastbark "Passat".

    Das Ostseebad Travemünde ist das drittälteste Seebad Deutschlands.
    Hier steht auch der - nicht mehr in Betrieb aber zu besichtigende - ältester Leuchtturm Deutschlands.
    Ein idyllischer Ort mit Altstadtcharakter.
    In bevorzugter Lage stehen die schmucken Wohnhäuser der Kapitänswitwen vergangener Zeiten.
    Die Strandpromenade ist heute die Flaniermeile der mondänen Erholungssuchenden.

    Mit einem Trip über die Strandpromenade ging es weiter zum Bus und zurück Richtung Kiel.

    Dank an die Verantwortlichen sagt im Namen aller Beteiligten:

    Manfred Werchner, OSB a.D.
    ERH Kiel-Wik

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